Mai ve Siyah

Usakligil, Halid Ziya

3-935535-42-7

Ein Roman von Halid Ziya Uşaklıgil, der als der erste moderne Roman der türkischen Literatur gilt, der nach westlichen Erzähltechniken gestaltet wurde. Im Mittelpunkt steht der junge Dichter Ahmet Cemil, der aus einer bürgerlichen Familie in Istanbul stammt. Nach dem frühen Tod seines Vaters muss er die Familie unterstützen, indem er Übersetzungen anfertigt und Privatunterricht gibt, während er gleichzeitig von einer großen literarischen Zukunft träumt. Der Roman schildert, wie Ahmet Cemil zwischen seinen idealistischen Hoffnungen und der harten Realität der Gesellschaft seiner Zeit zerrieben wird. Seine Träume von literarischem Ruhm, Liebe und einem besseren Leben werden durch familiäre Tragödien, gesellschaftliche Zwänge und persönliche Enttäuschungen zerstört – am Ende verlässt er Istanbul resigniert und voller Enttäuschung. Halid Ziya Uşaklıgil nutzt Ahmet Cemils Lebensweg, um die sozialen, kulturellen und literarischen Umbrüche im späten Osmanischen Reich zu reflektieren. Das Werk zeichnet sich durch psychologische Tiefe, realistische Milieuschilderungen und eine dichte, metaphorische Sprache aus. „Mai ve Siyah“ ist ein Schlüsselwerk der Servet-i Fünun-Literatur und markiert den Übergang zur modernen türkischen Prosa.

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