Triyandafilis

Kutlu, Ayla

3-935535-14-7

“Triyandafilis” ist ein Erzählband der renommierten türkischen Autorin Ayla Kutlu, der sich durch seine eindringlichen Porträts von Menschen aus dem südöstlichen Zipfel der Türkei – insbesondere aus der Region Antiochien (Hatay) – auszeichnet. In diesen Geschichten verwebt Kutlu individuelle Lebensschicksale eng mit den historischen Ereignissen der Region. Sie zeigt, wie globale Umwälzungen, wie etwa der Ausbruch des Ersten Weltkriegs oder die Vertreibung von Minderheiten, das Leben selbst der „kleinsten Menschen“ dramatisch beeinflussen und oft in neue Bahnen zwingen. Die titelgebende Figur Triyandafilis steht exemplarisch für die Verletzlichkeit und das Eingeschlossensein von Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft. Ihr Leben ist geprägt von familiären Konflikten, gesellschaftlichen Zwängen und dem Wunsch nach Freiheit, der sich in kleinen Fluchten und Rebellionen äußert. Kutlu thematisiert dabei auch die Sehnsucht nach einer Zeit, in der verschiedene Gemeinschaften in der Mittelmeerregion friedlich zusammenlebten. Ayla Kutlu gelingt es, das Individuelle und das Allgemeine, das Persönliche und das Politische, auf berührende Weise miteinander zu verbinden.

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