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Das längste Jahrhundert des Osmanischen Reichs – Tamzimat und Reformzeit

Ein fundiertes Buch von İlber Ortaylı über Reformen, Tanzimat und Modernisierung im 19. Jahrhundert sowie die Entstehung der modernen Türkei.

  1. Auflage in 2015
  2.  Auflage mit neuem Umschlag – bald verfügbar
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Das längste Jahrhundert des Osmanischen Reiches

Ein fundiertes Buch von İlber Ortaylı über Reformen, Tanzimat und Modernisierung im 19. Jahrhundert sowie die Entstehung der modernen Türkei

„Das längste Jahrhundert“ von İlber Ortaylı bietet eine umfassende Analyse der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Transformationen des Osmanischen Reiches im 19. Jahrhundert. Das Buch beleuchtet die Tanzimat-Reformen, Modernisierung, Bildungsreformen und administrative Umstrukturierungen, die den Übergang vom klassischen Osmanischen Reich zur modernen Türkei einleiteten. Ilber Ortaylı zeigt anschaulich:

– Wie staatliche Reformen Verwaltung, Justiz und Militärstrukturen veränderten

– Welche sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen das Reich meistern musste

– Den Einfluss europäischer Politik und Diplomatie auf das Osmanische Reich

– Die Entstehung einer neuen Bürokratie und Elite, die den Wandel vorantrieb.

Dieses Buch richtet sich an Geschichtsinteressierte, Studierende und Fachleute, die die komplexen Entwicklungen im Osmanischen Reich verstehen möchten. Durch die fundierte Analyse und klare Darstellung wird die Geschichte des 19. Jahrhunderts lebendig und nachvollziehbar – ideal für alle, die die Ursprünge der modernen Türkei verstehen wollen.

Die osmanische Reformzeit und die Tanzimat-Reformen im 19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert veränderten sich nicht nur im Westen Europas Gesellschaft und politische Strukturen grundlegend – auch im Osten Europas und im Osmanischen Reich geriet um die Mitte des Jahrhunderts vieles in Bewegung. Prof. Dr. Ilber Ortayli beleuchtet die osmanische Reformzeit ab 1839, untersucht die Tanzimat-Reformen, die Akteure und die tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Veränderungen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt die Geschichte dieser Ära in einem völlig neuen Licht.

Nicht nur die äußeren Veränderungen werden sichtbar: Auch die inneren Beweggründe, die auslösenden Momente und die langfristigen Folgen dieser Reformen und Innovationen werden gründlich analysiert und nachvollziehbar dargestellt. Besonders deutlich wird, dass das Osmanische Reich im 19. Jahrhundert nicht isoliert seine Eigenarten bewahren wollte, sondern mit Europa Schritt hielt, Teil der modernen Welt wurde und aktiv die Zukunft mitgestaltete.

Eine engagierte Gruppe progressiver Beamter und vor allem die Sultane der Reformen selbst leitete die großen Veränderungen ein, die mehr als ein Jahrhundert andauerten und schließlich zur Gründung der Republik Türkei (1923)führten. Die Reformatoren führten nicht nur neue Gesetze ein, gründeten Institutionen und förderten die Nähe zu Europa, sondern bildeten auch eine neue Generation heran, die für einen intensiven intellektuellen Austausch mit Europa bereit war.

Dieser Prozess der Europäisierung ist bis heute nicht abgeschlossen. Wie Ortayli betont, findet er als fortwährende Metamorphose statt. Entscheidend ist, dass die Erben dieser Reformen auf Augenhöhe mit Europa bleiben und die Türkei zu einem modernen, gerechten und sicheren Land weiterentwickeln.

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