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HALDUN TANER

Der türkische Schriftsteller und Bühnenautor Haldun Taner lehrte lange Jahre Theater-, Literatur- und Kunstgeschichte an einigen universitären Instituten in Istanbul und Ankara. Seit 1952 schrieb er Kolumnen für die Zeitung Tercüman (bis 1960) und später (ab1973) auch für die Zeitung Milliyet.

ILBER ORTAYLI

(1947, Bregenz) Leiter des weltberühmten Topkapi Museums, Historiker und begnadeter Aufklärer. Seine Bücher und Artikel stellen die Geschichte der Türkei und Europas in ein neues Licht und beleuchten viele Aspekte des Lebens im Osmansichen Reich völlig neu. Er liefert viele fehlende Mosaiksteine zum Ergänzen des Bildes vom Ganzen.

KÜCÜK ISKENDER

(1967 – 2019) er gilt als anarchistischer Dichter und Rebell, der seinen Weg in der Literatur und im Leben konsequent geht. Die bürgerliche Lebensweise steht im Focus seiner – oft schockierenden – Gedichte und Essays, die er vom Standpunkt des “verlorenen Sohnes” aus heftig kritisiert.

MURAT GÜLSOY

1967 in Istanbul geboren, ist Gülsoy ein hochkarätiger Literat der jüngeren Generation und sieht sich in erster Linie in der Tradition der Weltliteratur. Natürlich ist für ihn auch die beste türkische Literatur Vorbild. Seine Erzählungen sind literarische Abenteuer im besten Sinne des Wortes, Köstlichkeiten, die man nur noch selten findet.

Nemide – Liebesroman in Istanbul des 19. Jahrhunderts

Usakligil, Halid Ziya

Tragischer Liebesroman im Istanbul des 19. Jahrhunderts über unerfüllte Liebe, Liebesdreieck und Herzschmerz

Im Zentrum der Handlung steht eine tragische Liebesgeschichte: Die kränkliche und sensible Nemide ist unsterblich in ihren Cousin Nail verliebt. Doch Nails Herz gehört einer anderen – Nahit. Gefangen in einem schmerzhaften Liebesdreieck, opfert Nemide ihr eigenes Glück für das Wohl der Geliebten. Ihre Krankheit, die eng mit emotionalem Leid verknüpft ist, verleiht der Geschichte eine besonders melancholische und bewegende Tiefe.

NERMIN ABADAN-UNAT

(1922) Migration ist heute nicht mehr ein rückkehrbares Phänomen, sondern die Basis neuer Gesellschaften und neuer Identitäten. Die Autorin entwirft in ihren Büchern ein Zukunftsszenario, das nicht nur Politiker, sondern jeder Bürger kennen sollte, denn wir alle sind Betrof-
fene. Mit Hass kommt man nicht weiter …

NURDAN GÜRBILEK

(1956) Sie ist eine “Institution”, eine Literatur- und Kulturkritikerin der Türkei, die die verschobenen Grenzsteine an ihren Platz zurückstellt und zugleich ein verloren geglaubtes geistiges Gebiet absteckt, das – abgetan als “Orient” – viel zu lange mit einem diskrimi-
nierenden Blick betrachtet wurde. Sie ist eine bedeutende Leitfigur der türkischen Literaturszene.

ÖMER SEYFETTIN

(1884 – 1920) gilt als Begründer der türkischen Kurz-

geschichte, zugleich als engagierter Vorantreiber der Spracherneuerung.

Über 125 Erzählungen, ein vollendeter und ein unvollen-

deter Roman, ein Drama, zwei Tagebücher, zahlreiche Artikel und viele Gedichte zählen zu seinem Lebens-

werk.

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